Kreativ in der Krise

Die Sommersaison der Bogenschützen ist aufgrund der Covid 19 Problematik ausgefallen und alle Wettkämpfe wurden abgesagt. Alle wirklich alle? Nein im Schützenbezirk 15, Waldecker Land haben sich die Bogenschützen einen Weg ausgedacht doch einen Bezirkswettbewerb durchzuführen. Und wenn es nicht gemeinsam geht dann eben auf anderen Wegen. Die Bogensportler überlegten sich dass sie auch jeder für sich einen Wettbewerb durchführen könnten und schritten nach der Lockerung im Trainingsbetrieb gleich zur Tat.

Leonie Ossig, Ben Zwirner und Theo Peine

Die 3 Bogensport betreibenden Vereine BSC Korbach, SV Rot Weiß Eppe und SV 1919 Arolsen waren sich schnell einig und die Bezirks Trainingsmeisterschaft geboren. Dabei schießt jeder Verein für sich die Meisterschaft aus und meldete die Ergebnisse mit unterzeichneten Schusszetteln an den Bezirksbogenreferenten, der die Auswertung übernahm.

Genau ein halbes Hundert Bogenschützen ließen es sich nicht nehmen Ergebnisse einzureichen. Dabei stellte sich heraus, dass so eine lange Wettkampfpause auch Spuren hinterlässt. Insbesondere bei den Schülerklassen durften die Trainer bei mancher Ergebnisdokumentierung hilfreich eingreifen und auch korrigieren.

Etwas ganz Besonderes ist der Titel bei dieser Meisterschaft stellt der Bezirksbogenreferent Jan Heimbeck fest, denn er hofft das diese Wettkampfform, auch wenn es allen Spass gemacht hat, eine einmalige Angelegenheit bleibt. Die Ergebnisse waren im Vergleich zu den Vorjahresmeisterschaften  auf einem hohen Niveau und jetzt kann sich der ein oder andere auch ganz offiziell Trainingsmeister nennen freut sich Heimbeck mit einem Augenzwinkern.

Niclas Sonnenberg, Niclas Titel, Franz Peine

Belohnt wurden die guten Leistungen mit dem Titel für die Epper Milena Butterweck, Felix Figgen, Vanessa Potthof, Julian Rohde, Christian Bergenthal, Robin Hohgrebe, und Heinz Jacobi.

Für den BSC Korbach gewannen Karl Heinz Zirankewitsch, Simone Kunzel und Hans Jürgen Lernet und für den SV 1919 Arolsen Niclas Titel, Julius Keim, Florian Kwiatkowski, Laura Kluß, Simone Kindermann, Matthias Torberg, Annika Paul, Jan Heimbeck, Susanne Häntsch und Patrick Jestädt Die Siegerehrungen fanden wie der gesamte Wettbewerb im Kreise der jeweiligen Vereine statt. Die nächste offizielle Bezirksmeisterschaft, Bogen n der Halle, ist am 22.11.2020 in der Großsporthalle auf der Hauer in Korbach geplant.

Klassenerhalt und Vizemeister

Mit unterschiedlicher Zielsetzung gingen die Recurvebogen Mannschaften des SV 1919 Arolsen in das Ligawochenende. Während das Regionalligateam in Düren um den Klassenerhalt kämpfte wollte das Oberliga sich in Kassel im Oberen Tabellenbereich etablieren. Vorab, beide Mannschaften erreichten Ihre Ziele.

Die 1. Mannschaft ging als Tabellenfünfter in den letzten Wettkampftag und begann gleich mit einem 7:1 Sieg gegen den vor Ihnen platzierten Tus Barop. Das 2. Match gegen den HSC Hamm  wogte hin und her und ging über die volle Distanz von 5 Sätzen. Oliver Huber, Jan Heimbeck und Marc Siebert zeigten gegen die favorisierten Hammer ein Top Leistung, aber es reichte am Ende nicht zu 2 Matchpunkten, da der letzte und entscheidende Satz mit 55 zu 56 an den HSC ging.

Team Regionalliga Oliver Huber, Petra Heimbeck, Florian Kwiatkowski, Marc Siebert, Jan Heimbeck

Im Dritten Match gegen den Tabellen 2. gastgebenden RSG Düren dann ein anderes Bild. Wiederum starke Passen der Residenzstädter mit  55,56,53,und 58 Ringen sorgten schnell für klare Verhältnisse und des SV entschied das Match mit 7:1 für sich. Dem deutlichen Sieg folgte ein schwaches Match gegen den Spitzenreiter Aachen das mit 2:6 verloren ging. Mit 4 Punkten zur Pause fehlten nun nur noch 2 Zähler aus den letzten 3 Matches  um den Klassenerhalt auch rechnerisch zu sichern.  Und gleich im ersten Aufeinandertreffen gegen den CFB Soest wurden die fehlenden Punkte eingefahren. Mit 6:0 ließen die Arolser den jungen Soester Schützen keine Chance.

Der Sieg und das vorzeitig erreichte Ziel sorgte leider dafür das dem Team in den folgenden 2 Begegnungen gegen Laufdorf und Iserlohn die nötige Spannung fehlt. Beide Matches gingen äußerst unglücklich mit 4:6 gegen Laufdorf und 3:7 gegen Iserlohn verloren und eine besserer Tabellenplatz als Rang 6 wurde verspielt. Dennoch zeigte sich Coach Petra Heimbeck mit der Saison zufrieden.

Trotz verletzungsbedingtem Ausfall von 2 Leistungsträger, Annika Paul und Oliver Huber im 1. und 2. Wettkampftag haben wir die 3. Liga gehalten. Das ist schon eine tolle Teamleistung fasst die Trainerin die Saison zusammen. Wie unser erfahrenen Schützen Marc Siebert und Jan Heimbeck vor Allem in den ersten beiden Wettkampftage mit dem Juniorenklassen Schützen und Ligadebütant Florian Kwiatkowski die Konkurrenz in Schach gehalten haben war schon sehenswert. Ihr Dank ging auch an Oliver Huber, der ohne viel Training am 3. Wettkampftag nach langer Verletzung wieder einstieg und dem Team allein durch seine Präsenz und natürlich top Ergebnissen half die notwendige Punkte einzufahren. Nächstes Jahr werden wir wieder angreifen.

Team Oberliga Achim Nikolaiczek, Laura Kluß, Susanne Häntsch, Matthias Torberg, Andreas Lambion, vorne Nina Häntsch

Das  Oberliga Team des SV 1919 Arolsen reiste als Tabellen Zweiter nach Kassel zum 3. und 4. Wettkampftag der Oberliga Nord. Die Mannschaft um Teamchefin Susanne Häntsch hatte sich für die Mission “Aufstieg“ oder zumindest oberer Tabellenbereich mit den Schützen Achim Nikolaiczek und Andreas Lambion verstärkt. Die Stammbesetzung mit Laura Kluß, Nina Häntsch und Matthias Torberg waren ebenfalls mit dabei.
Nach kleinen Startschwierigkeiten kam das Team aus Arolsen am 3. Wettkampftag sehr gut in den Wettkampf. Die ersten beide Matches gingen jeweils 6:2 an Arolsen die Gegner hießen TV Weidenhausen2 und SpS Niederwetz. Die nächsten beide Matches gegen BSC Laufdorf2 und SV Hettenhausen gingen 6:0 an die Arolsener Bogenschützen.
Doch dann brach die gute Serie, in zwei spannenden Matches gegen den SV Herborn-Seelbach und den SV Steinbach verloren der SV Arolsen unglücklich mit jeweils 4:6. Zum guten Schluss mussten die Arolser gegen den direkten Aufstiegskonkurrenten BG GW Kassel (diese waren an diesem Spieltag ungeschlagen) ran. Leider verloren die Arolser dieses Match mit 0:6, somit war Kassel mit 8 Punkten vorn und der Aufstieg in weite Ferne gerückt. Nun hieß es für das Team den 2. Rang zu sichern.
Der 4. Spieltag begann besser als der 3. Endete. Souverän gewannen die Schützen des SV Arolsen die ersten vier Matches mit 6:0 die Gegner waren in Reihenfolge Weidenhausen2, Laufdorf2, Niederwetz und Hettenhausen. Erst die Schützen des SV Herborn-Seelbach konnten die Serie unterbrechen und Rangen dem SV Arolsen ein Unentschieden ab, 5:5 hieß es am Ende. Diesmal aber ließen sich die Residenzstädter von dem ungeplanten Punktverlust nicht beirren und gewannen die  beiden letzten Begegnungen gegen Steinbach und Kassel wieder mit 6:2 und 6:4. Zumindest der 4. Spieltag ging  an den SV Arolsen. Jedoch war der Vorsprung der Kassler zu groß um sie noch einzuholen. 5 Punkte Vorsprung hatten diese am Ende und sicherten sich somit den Aufstieg in die Hessenliga. Der Vizemeister heißt wie bereits im Vorjahr SV 1919 Arolsen. Nächstes Jahr starten wir erneut den Anlauf in die Hessenliga schworen sich die Teammitglieder bei der folgenden Vizemeisterfeier ein.

Arolsen mit 5 Titeln

Ein herausragendes Ergebnis der Arolser Bogenschützen bei den Hessischen Meisterschaft in Dietzenbach. Die vorherrschende Farbe bei den Siegerehrungen war das Arolser schwarz. Gleich 5 Titel konnten die heimischen Bogenschützen bei der Landesmeisterschaft Halle feiern.

Arolser Medaillengewinner

In beiden Juniorenklassen Recurvebogen  männlich und weiblich gewannen Residenzstädter. Florian Kwiatkowski und Laura Kluß heißen die besten hessischen Nachwuchsschützen der Hallensaison. Kwiatkowski zeigte dabei mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 545 Ringen das er ebenso wie Kluß mit 510 Ringen auf den Punkt fit war. Als Zugabe gab es für das Juniorenteam mit Kwiatkowski, Lucas Kunz und Nina Häntsch auch noch den Mannschaftstitel.

Junioren Team

Ebenfalls Gold mit der Mannschaft erreichten die Masterklassenteams Recurvebogen vom SV 1919 Arolsen Die Damen in der Besetzung Susanne Häntsch, Petra Heimbeck und Susanne Siebert durften sich am Ende des Wettkampfs mit Gold schmücken lassen. Wie auch die Herren mit Marc Siebert, Jan Heimbeck und Achim Nikolaicek, die mit 1618 Ringen den aktuellen Landesrekord nur um 20 Ringe verfehlten. Häntsch freute sich zusätzlich in der Damen Einzelwertung mit 519 Ringen über die Silbermedaille, vor Susanne Siebert auf Rang 7 und Petra Heimbeck, die den 10 Platz belegte. Und auch Marc Siebert war mit seinem Bronzeplatz und 553 Ringen im Einzel zufrieden.  Jan Heimbeck (545) wurde hier 7. und Achim Nikolaiczek (520) 19. In der stark besetzten Jugendklasse Recurvebogen konnte sich Julius Keim nach durchwachsendem Beginn in der 2. Hälfte steigern und holte am Ende den 7. Platz mit 493 Ringen nur 5 Ringe hinter den Medaillenplätzen.

Masterklasse Männer
Masterklasse Damen

Die starke Präsenz der Waldecker Bogenschützen wurde in den Schülerklassen von den Startern des SV Rot Weiss Eppe untermauert. In der Schülerklasse B feierte das Epper Team mit Marc Potthof, Felix Figgen und Vanessa Potthof die Silbermedaille. Im Einzel wurde Marc Potthof 6. vor Figgen auf dem 7. Rang. Vanessa Potthof erreichte Platz 10. Edelmetall gab für Eppe auch in der Schülerklasse C mit Julian Rohde der mit sehr guten 274 Ringen die Bronzemedaille gewann. In der Schülerklasse A Recurvebogen reichte es dem Team des SV Arolsen für den 5. Platz mit Henry Otto, im Einzel 8., Niclas Titel, im Einzel 13. und Niclas Sonnenberg / 18. Milena Butteweck vom SV Rot Weiß Eppe platzierte sich in der weiblichen Konkurrenz auf 10. Rang.

Laura Kluß
Florian Kwiatkowski

Das Top Ergebnis aus Waldecker Sicht mit dem Blankbogen erreichte Simone Kunzel vom BSC Korbach, die in der Damenklasse die Silbermedaille gewann vor Bo Bergenthal vom Rot Weiß Eppe auf dem 11 Platz. Die Arolser Blankbogenschützen landeten in der Herrenklasse auf dem 18. Platz, Patrick Jestädt, und in der Masterklasse auf dem 10 Platz, Jörg Theis. Besser machte es der Epper Heinz Jacobi der in der Endabrechnung Herren den 7. Rang belegte. Den Wettbewerb der Compoundbogen Schützen beendeten die beiden Arolser Tino Volkhausen und Hannes Trost in der Jugendklasse auf den Plätzen 7 und 8.

Die Trainerinnen der Vereine Eppe und Arolsen Bo Bergenthal und Petra Heimbeck zeigten sich mit dem Abschneiden Ihrer Schützlinge sehr zufrieden. Selten haben wir so viele Waldecker Bogenschützen auf dem Treppchen erleben dürfen waren sich beide einig und freuten sich über die Bestätigung ihre guten Jugendarbeit in den Vereinen.

Huber mit Riesen Comeback

Oliver Huber

Der SV 1919 Arolsen punktet 8 fach in der Regionalliga West Recruvebogen und ist dem Klassenerhalt ein sehr großes Stück näher gekommen. Überraschend für die Gegner ist Oliver Huber am 3. Wettkampftag aus der Verletzungspause zurückgekehrt und ersetzte Florian Kwiatkowski in der Startformation. Gleich im 1. Match gegen den BSC Iserlohn zeigte sich das er das Team mit Jan Heimbeck, und Marc Siebert optimal verstärkt. Mit 6:0 ließ der SV den Iserlohnern keine Chancen und strich 2 Matchpunkte ein. Die folgenden Matches gegen den Tabellen dritten Barop und den Tabellenzweiten Düren gingen zwar unglücklich verloren aber dafür hielten sich die Arolser am Tabellenführer und hohen Favoriten BSG Aachen schadlos und lieferten ein bärenstarkes Match. Mit Passen von 54,58,51,54 und 56 Ringen zeigten sie den bis dahin ungeschlagenen Aachenern das mit ihnen in der Stammbesetzung immer zu rechnen ist und sicherten sich weitere 2 Matchpunkte. 

Marc Siebert, Susanne Siebert, Oliver Huber, Petra Heimbeck, Florian Kwiatkowski, Jan Heimbeck

Dann nach der Pause ging es gegen den CFB Soest. Auch in diesem Match trumpfte der SV auf und gewann mit 57, 56, 57 und 57 das Match deutlich mit 6:2. Danach das Hessenderby. Ein Vier Punkte Match um das sichere Mittelfeld oder den Abstieg.  Beiden Team war die immense Wichtigkeit des Match bewusst. Die erfahrenen Arolser ließen auch hier nichts anbrennen und waren äussert fokussiert. 59.55 59:55 und 58:54. 3 Sätze und der Bundesliga Absteiger Laufdorf musste die deutliche Überlegenheit der Arolser anerkennen und die Matchpunkte und damit wohl auch die Hoffnung auf den Klassenerhalt abliefern.

Im letzten Match des Tages gegen den HSC Hamm merkte man wieviel Konzentration und Kondition die vorigen überragenden Matches gekostet hatten. Bis zum 3:3 nach Sätzen hielt das Arolser Trio mit,. Dann gingen die nächsten beiden Sätze an Hamm und damit auch die Matchpunkte. Dennoch zeigte sich das Trainerteam Petra Heimbeck und Susanne Siebert hochzufrieden mit dem Ergebnis des Tages. 8 von 14 möglichen Punkten und ein sicherer 5 Platz in der Tabelle mit 6 Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze  lassen die Arolser beruhigt dem 4. und letzten Wettkampftag in Düren am 1. Februar entgegensehen. 

Hier findet Ihr eine Statistik Seite zur Ligasaison

Arolsen im Titelkampf

Team Oberliga Laura Kluß, Nina Häntsch, Susanne Hätnsch, Matthias Torberg

Die Oberligamannschaft des SV 1919 Arolsen startete an diesem Wochenende in die Saison. Das Team um Mannschaftsführerin Susanne Häntsch machte sich bereits früh am Morgen auf den Weg nach Schwalbach (Schöffengrund).
Mit dabei waren die Schützen Nina Häntsch, Laura Kluß und Matthias Torberg, Torberg ist ein kompletter Neuling im ligaschießen. Verzichten musste Häntsch auf die bewährten Schützen Sebastian Meier (Verletzungsbedingt) und Achim Nicolaiczek (nominiert für die Regionalliga). Die Bedingungen vor Ort waren gut, der ausrichtende Verein SpS Niederwetz hatte wie schon im letzten Jahr für das leibliche Wohl gesorgt. Unter diesen Bedingungen war das Team des SV 1919 Arolsen guter Dinge.
Das erste Match gewann der SV 1919 Arolsen2 mit den Schützen Häntsch,Häntsch und Kluß souverän 6:0 was auch dem Umstand geschuldet war das der Gegner SV Hettenhausen nicht erschienen war.
Doch dann wurde es ernst für Torberg, er wurde für Kluß in die Mannschaft eingewechselt und gab sein Liga Debüt gegen Laufdorf 3. Er war sichtlich nervös was sich aber nicht in den Ergebnissen niederschlug 6:2 wurde Laufdorf 3 besiegt.
Die nächsten beiden Matche gegen den BS GW Kassel und TV Weidenhausen 2 gewann das Team sicher 6:0, wobei Kassel in jedem Satz nur 1 bis 2 Ringe schlechter war. Gegen die die gastgebende Mannschaft der SpS Niederwetz kam Laura Kluß für Nina Häntsch zurück ins Team, die Arolser gaben den ersten Satz mit nur einem Ring unterschied ab, um das Match anschließend 6:2 zu gewinnen.
Erst im vorletzten Match des Spieltages musste sich der SV 1919 Arolsen2 gegen Herborn-Seelbach 2:6 geschlagen geben. Im letzten Match gewannen die Arolser wieder souverän 6:0. Mit diesem Sieg waren sie Tabellenführer und konnten hochmotiviert nach einer Pause in den den 2.Wettkampftag starten. In der Bogenoberliga in Hessen finden immer 2 Wettkampftage an einem Tag statt. Was die körperliche und mentale Belastung für die Schützen doch erheblich steigert.
Die Mannschaft des SV 1919 Arolsen2 startete in der Konstellation Susanne Häntsch, Nina Häntsch und Laura Kluß. Durch die gute Platzierung am 1. Spieltag, begannen die Arolser mit einem Leermatch gegen die nicht erschienenen Hettenhausenern, das Ergebnis war das erwartete 6:0.
Auch die nächsten beiden Matche gegen die SpS Niederwetz und TV Weidenhausen gewannen die Arolser souverän mit jeweils 6:0.
Im nächsten Match gegen Laufdorf 3 wurde es schwieriger, weil die Laufdorfer am 2. Spieltag ihre Leistungen deutlich steigern konnten und zu dem Susanne Häntsch mitten im Match einen technischen Defekt an ihrem Bogen hatte, welcher glücklicherweise kurzfristig durch Ihre Team Kollegen behoben werden konnte. Im Wechsel gewann  jedes Team einen Satz bis zum entscheidenden 5 Satz welchen das Team aus Arolsen mit einer 53:50 für sich entschied und das Match somit 6:4 für Arolsen ausging.
Jetzt kam Herborn-Seelbach, das einzige Team gegen das der SV 1919 Arolsen2 am 1. Spieltag verloren hatte.
Arolsen startete gut, verlor dann aber die nächsten beide Sätze. Beim Stand von 2:4 hätten die Herborner alles klar machen können verloren aber 53:55 den vorletzten Satz, somit stand es 4:4.
Im letzten Satz trennten sich die beiden Kontrahenten unentschieden was somit zu einer Punkteteilung führte.
Torberg wechselte für Kluß ins Team um die letzten beiden Matche zu bestreiten.
Der vorletzte Gegner an diesem Tag hieß Steinbach, dieser wurde mit einem klarem 6:0 besiegt.
Zum Schluss kam das Team aus Kassel welches am 2. Spieltag keine Schwächen zeigte und alle Matche gewonnen hatte. Wenn die Arolser die Tabellenspitze behalten wollten mussten sie das Team aus Kassel schlagen. Kassel gewann die ersten beiden Sätzen sehr sicher. Den 3. Satz sicherte sich der SV 1919 Arolsen2 um dann im 4. Satz trotzdem zu verlieren. 6:2 für Kassel stand es am Ende.
So sicherte sich der SV 1919 Arolsen2 den 2. Tabellenplatz.
Die Stimmung war trotzdem gut, das Team rund um Susanne Häntsch war mit der Leistung sichtlich zufrieden, zumal das Team alle Erwartungen übertroffen hatte. Der 3. und 4. Spieltag findet dann am 1.02.2020 in Kassel statt.


Trotz Verletzungspech Platz 5 gehalten

Die Hiobsbotschaft kam  3 Tage vor dem 2. Wettkampftag der Recurvebogen Regionalliga. Annika Paul wird diese Saison aufgrund einer Verletzung nicht mehr für den SV 1919 Arolsen antreten können.  Ein gebrochener Arm sorgt für den Ausfall des 2. Leistungsträgers im Team der Residenzstädter.

Dann müssen es eben die anderen 4 richten ist die trotzige Ansage von Teamchefin Petra Heimbeck auf der Fahrt nach Iserlohn. Und die verbleibenden Schützen, Florian Kwiatkowski, Jan Heimbeck, Marc Siebert und Achim Nikolaiczek zeigen auch die beabsichtigte Trotzreaktion.  Im ersten Match gegen den Tus Barop das erste Erfolgserlebnis. Ein Unentschieden mit 5:5 sorgt für den 1 Matchpunkt des Tages. Dann eine knappe Niederlage mit 4:6 gegen den RSG Düren gefolgt vom ersten Sieg des Tages gegen den gastgebenden BSC Iserlohn. Kwiatkowski, Heimbeck und Siebert kämpfen sich durch die Matches und gehen immer über die volle Distanz mit 5 Sätzen. Auch gegen die Spitzenreiter, BSG Aachen,  um die ehemaligen  Bundesligaschützen Tillmann Bremer und Claire van Dijk, hält das Arolser Trio lange mit und hat sogar beim Stand von 4:2 die Möglichkeit die Matchpunkte einzufahren. Leider geht der letzte Schuss von Marc Siebert nur in die 8 und die Chance ist vertan. Mit 56 zu 55 kann Aachen ausgleichen und lässt mit der folgenden 57er Passe gegen 54 der Arolser keinen Zweifel wer um den Aufstieg spielt und wer nicht.

3 Punkte nach 4 Matches ist eine sehr gut Ausgangssituation zur Pause. Danach geht es gegen den CFB Soest. Das Tabellenschlusslicht macht es den Arolsern sehr schwer die nächsten Punkte zu gewinnen. Beim Stand von 5:3 für Arolsen reicht den Residenzstädtern ein Unentschieden im letzten Satz um das Match zu gewinnen. Und diesmal klappt es mit dem Machtball. Das 55:55 im letzten Satz lässt das Team jubeln. 2 weitere Punkte für den SV.

Hessenderby Arolsen Florian Kwiatkowski, Marc Siebert, Jan Heimbeck , Laufdorf Thilo Koch, Markus Hillebrecht, Julian Döpp

Hessenderby heißt es nun.  Arolsen gegen den Bundesligaabsteiger BSC Laufdorf. Arolsen legt mit 55:54 vor, Laufdorf gleicht mit 58:55 aus und geht mit dem nächsten Satz mit 56:54 auch noch mit 4:2 in Führung. 2 Match Sätze für den BSC.  Aber Kwiatkowski, Heimbeck und Siebert geben nicht auf. Mit eine super 59er Passe gegen 58 von Laufdorf schaffen sie den Ausgleich. Nun kommt es auf den entscheidenden 5. Satz an. Wer hat die besseren Nerven? Der Vorteil liegt nach dem für den BSC enttäuschenden Ausgang des vorigen Satzes eindeutig bei Arolsen. Die 3 Arolser gehen ganz ruhig in den Satz. Kwiatkowski legt 10 und 9 vor. Heimbeck 10 und 9 nach und Marc Siebert schafft es mit seiner ganzen Routine auch eine 10 und 9 zu erzielen. 57 Ringe reichen gegen die 53 aus Laufdorf. Die Arolser gewinnen das hochklassige Derby und streichen die 2 Matchpunkte ein.

Wie so oft ist nach einen großen Erfolg danach die Luft raus. So auch hier. Alle Matches über 5 Sätze fordern nun ihren Tribut. Und gegen den HSC Hamm sind die letzten Körner verbraucht. Mit 0:6 schließt der Wettkampftag für den SV ab.  

7 von 14 möglichen Punkten, mit dem ersatzgeschwächten Team, ist eine tolle Ausbeute. Der SV hält in der Tabelle den 5 Rang. Mit 13 :15 Punkten sind es nur 2 Punkte Rückstand auf Rang 3, aber auch nur 2 Punkte Vorsprung auf den 7. und ersten Abstiegsplatz. Das verspricht im Januar in Hamm und Februar in Düren super spannende Wettkampftage freut sich das Team auf die Herausforderung.

Durchwachsener Start in die Saison mit Happy End

Erwartet stark hat sich die Regionalliga West Recurvebogen am 1. Wettkampftag gezeigt. Mit dem neuformierten Team startete der SV Arolsen nervös in die Konkurrenz und verbucht am Ende mit 6 Punkten den 5. Tabellenplatz.

Bereits im ersten Match des Tages gegen die RSG Düren zeichnete sich ab dass die Residenzstädter noch nicht als Team gefestigt sind. In der Besetzung Annika Paul, Jan Heimbeck und Marc Siebert schickte Coach Petra Heimbeck ihr vermeintlich stärkstes Trio in das Duell. Und die 3 machten Ihre Sache zu Beginn gut. 2:0 und 4:2 waren die Zwischenstände bevor der Faden verloren ging und Düren das Match mit 2 starken Passen zum Schluss dreht. Mit 4:6 ging das Auftaktmatch an die RSG.  Die 2. Begegnung hatte denselben Verlauf 2 x führten die Arolser gegen den Tus Barop bevor die Dortmunder zum 4:4 ausglichen. Der letzte Satz musste entscheiden und diesmal behielt der SV die Oberhand und verbuchte mit einer starken 55er Passe zum Schluss und 6:4 die ersten beiden Matchpunkte des Tages.  

Dann kam das Match gegen Iserlohn. Unerfindlich verlor das Residenzstädter Trio die Konzentration und Technik und  leistete sich gleich 3 schwache Sätze. Ein glattes 0:6 war das Resultat. Das 2. verlorene Match führte Coach Petra Heimbeck in die Zwickmühle.  Ein Zeichen musste gesetzt werden und ein Austausch her. Annika Paul wurde ausgewechselt. Wer sollte reinkommen?  Achim Nikolaiczek der mit seiner Erfahrung dem Team hätte helfen können, aber aufgrund einer Materialumstellung nicht in Top Verfassung war, oder der ligaunerfahrene Junioren Schütze Florian Kwiatkowski, der auf der Einschießscheibe gute Leistungen gezeigt hatte.  Heimbeck entschied sich für das Risiko und brachte Kwiatkowski. Zumal es nun gegen den hohen Favoriten Aachen um die ehemaligen Bundesligaschützen Tillman Bremer und Claire van Dijk ging. Kwiatkowski  begann nervös aber wurde von Satz zu Satz ruhiger und besser. Dennoch  reichte es in diesem Match noch nicht ganz für Punkte. Mit 2:6 aber sehr guten Passen mit 54, 56, 58 und 54 Ringen verlor der SV das Match, ging aber nun mit Zuversicht in die kommenden Begegnungen.

Platz 5

Dennoch reichte es auch im folgenden Match Vorjahresmeister HSC Hamm nur zu einer wieder knappen 4:6 Niederlage. Ganze 2 Punkte hatte der SV aus 5 Matches geholt. Der Fehlstart zeichnete sich ab, da es nun gegen den Bundeligaabsteiger BSC Laufdorf ging. Wenn du keine Chance hast nutze sie war die Ansage des Coach. Unbekümmert folgte das stärkste Match der Arolser des Tages. 57, 57 und 54 Ringe ließen Laufdorf keine Chance und der SV gewann mit 6:0 Punkten. Zunehmend sicher agierte das Arolser Trio Kwiatkowski, Heimbeck und Siebert nun. Soest stand als letztes Match auf dem Zettel. Und es klappte nun alles. Glatt mit 6:2 gingen die Punkte an den SV der mit den letzten 2 Matches den Tag doch noch zu einem guten Ende brachte. 6 Punkte und Rang 5 sind eine Top Ausgangsposition für die kommenden Wettkämpfe waren sich alle einig und freuten sich über das Happy End.  In 3 Wochen in Iserlohn werden wir die vorderen Tabellenplätze angreifen nahmen sich alle Teammitglieder vor

Annika Paul gewinnt das Summer Tournament 2019

Das hatte sie nicht erwartet. Beim ersten Start im Summer Tournament gewinnt Annika Paul gleich die Recurve Damen Konkurrenz.

Annika in der Fnalarena

Aber lassen wir doch die Schüztzin selber erzählen wie es war.:

„Ein tolles Turnier Wochenende in Hamm ist zu Ende. Es hat total viel Spaß gemacht. Nach einer tollen Quali Runde am Samstag (Platz 3) ging es heute ins Finale. Es war richtig spannend. Zum Glück konnte ich das 1.Match gegen Petra 6:4 für mich entscheiden. Danach ging es gegen Angela (Archers World) 6:2 für mich. Dann waren nur noch 4 Damen über. Jetzt ging es darum großes oder kleines Finale. Gegen Verena (Bogenfalken Bega) hab ich auch überraschend gewonnen. Unglaublich. Nach 28 Jahren steh ich zum ersten mal auf einem großen Turnier im Gold Finale. Da wartete dann Britta (Hamburg), Vorrunde 1., auf mich. Im ersten Satz waren wir uns einig 1:1 dann ging Britta in Führung. Ich konnte immer wieder ausgleichen. Bis es nach dem 4. Satz 5:5 stand. Also Stechen. Jeder 1 Pfeil in 20 Sekunden. Ich durfte anfangen. 9 von 10 möglichen. Britta schoss eine 7. Unglaublich ich hab das Sommer Tournament in Hamm gewonnen. Danke Jan UndPetra Heimbeck fürs Coaching.“

Annika und Coach Petra nach dem Finalsieg

Natürlich war Annika nicht die einzige Arolser Starterin. Auch die anderen konnten mit Ihrer Leistung überzeugen. Petra, Susanne und Jan erreichten nach der Qualifikationsrunde die Finals, Nina die Second Chance Runde. Petra verlor knapp mit 4:6 gegen Annika im 1/8 Finale. Auch Susanne musste in der Ersten Runde die Segel streichen. Jan gewann die erste Runde glatt mit 6:0 gegen Rolf Meier-Wellenbrock vom BC Hagen und revanchierte sich für das Match im letzten Jahr, dass Rolf noch gewinnen konnte. Im Viertelfinale ging es gegen den Vorrunden 2. Maik Szarszewski. Maik , der vor kurzem für Deutschland einen Quotenplatz für die Paralympics 2020 gewann, musste sich in dem Match richtig anstrengen. 2 Mal konnte Jan einen Rückstand wettmachen und so musste am Ende bei Stand von 5:5 der Stechpfeil entscheiden. Maik schaffte eine 9 während Jans Pfeil in der 7 landete. Damit kam Maik, der den Wettbewerb am Ende auch gewann weiter.

Nicht zu vergessen sind unsere neuen Mitglieder Matthias Torberg und Florian Kwiatkowski, die für den BSC Bottrop starteten. Beide verfehlten das Finale und durften im Second Chance Wettbewerb starten. Florian überraschte alle und holte sich hier auf 50 Meter den Sieg.

Britta und Annika

.

.