Arolserin schlägt im Mixed Olympiazweite Lisa Unruh

Bogenschützin Annika Paul sorgt für Sensation

Berlin – Zusammen mit ihrem Dietzenbacher Partner Philipp Löhr hat Bogenschützin Annika Paul bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin im erstmals ausgerichteten Mixed-Recurve für eine Sensation gesorgt.

Das Team Hessen II warf in der ersten Runde die Olympiazweite im Einzel von Rio de Janeiro, Lisa Unruh, und deren Nationalkaderpartner Christoph Breitbach völlig überraschend aus dem Wettbewerb.

Annika Paul und Philipp Löhr

Paul und Löhr starteten dabei nervös und verloren standesgemäß den ersten Satz 31:38. Mit 38:37 ging der zweite Durchgang dann aber an sie. Danach wurden die großen Favoriten nervös und die beiden folgenden Sätze endeten mit 33:33 und 35:35 jeweils Remis. Das 4:4 nach Satzpunkten bedeutete, dass ein Stechen die Entscheidung bringen musste.

In dem begann Unruh begann mit einer 10, Paul mit einer 9. Die Pfeile von Löhr und Breitbach mussten entscheiden und die Sensation war greifbar. Breitbach schoss eine 9 und Löhr ein X 10. Es stand 19:19 und der beste Pfeil entschied das Match, was Löhrs X war. Die Freude bei Paul und Löhr über den Coup war natürlich riesig.

Das folgende Match gegen Südbaden verloren die Hessen aber. Paul und Löhr konnten einen 2:4-Rückstand nicht ausgleichen und ein 34:34 im vierten Satz ließ die Gegner jubeln, die sich später auch den Titel holten.

Bei den Titelkämpfen auf dem Maifeld die im Rahmen der Finals, einer DM mit über 2500 Sportler in 10 Sportarten,ausgeteragen wurden, hatte Paul in der Recurvebogen-Damenklasse Rang 17 belegt, wobei ihr nur vier Ringe zum Finaleinzug fehlten. Während sie über den gesamten Wettkampf ihr Niveau halten konnte, baute Vereinskollegin vom SV Arolsen Susanne Häntsch nach guten Start ab und landete auf dem 34. Platz.

„Es war toll mit Weltklasse-Schützen auf der Scheibe zu stehen und zu erleben wie Lisa Unruh mit 683 Ringen eine neuen deutschen Rekord aufstellte“, sagte Paul, während Häntsch gemeinsam mit Nationalmannschaft-Schützin Elena Richter aus Berlin auf eine Scheibe schoss.

Das Arolser Trio Häntsch, Paul und Nikolaiczek

Der für Arolsen startete Achim Nikolaiczek kam in der Masterklasse-Recurvebogen nicht wirklich zurecht und beendete das Turnier auf Rang 80. Simone Kunzel vom BSC Korbach kam in der Blankbogen-Damenklasse nach einer guten ersten Hälfte am Ende mit 443 Ringen auf den 17. Rang, nachdem sie in der 2. Hälfte nachließ. 

Arolser erfolgreich bei den European Master Games in Turin

Ankunft beim EMG

In den vergangenen 10 Tagen fanden im italienischen Turin die europäischen Masters Games statt. 7500 AthletInnen aus aller Welt, von Brasilien bis Neuseeland, im Alter von 30 bis 93 maßen sich in 30 unterschiedlichen Disziplinen. Aus Waldeck waren insgesamt vier Bogenschützen in das Piemont gereist, um sich mit mehr als 300 anderen BogenschützInnen, darunter knapp 40 deutschen, zu vergleichen. Neben Jan und Petra Heimbeck sowie Oliver Schwich vom heimischen SV 1919 Arolsen nahm auch der gebürtige Waldecker Rolf Wilhelmi für Luxemburg an den Bogen-Wettkämpfen teil.

Insgesamt konnten die BogenschützInnen ihre Wettkämpfe an fünf Tagen in der olympischen und Feld-Disziplin bestreiten. Jan Heimbeck nutze die Möglichkeit in beiden Disziplinen zu starten, wohingegen sich Petra Heimbeck und Oliver Schwich auf die olympische Disziplin fokussierten. Die Feldwettkämpfe wurden im Park des Castello di Rivoli vor den Toren Turins ausgetragen. Durch seine Erfahrung bei Landes- und Deutschen Meisterschaften und der Unterstützung durch Coach Petra Heimbeck gelang Jan Heimbeck eine starke Vorrunde, die er auf dem dritten Rang abschloss. In den Ausscheidungsrunden am zweiten Wettkampftag konnte sich der Arolser im ersten Match deutlich durchsetzen und in das Viertelfinale einziehen.

Jan Heimbeck und Joslyn De Grandis beim Feldbogen

Dort traf Heimbeck auf den Franzosen Antoine Massieye, der sich tags zuvor nur knapp hinter Heimbeck qualifiziert hatte. Es entwickelte sich zu einem spannenden und ausgeglichenen Match an dessen Ende sich der Schütze des SV Arolsen knapp mit 72 zu 73 Ringen geschlagen geben und mit Rang 5 begnügen musste. Die Enttäuschung über den verpassten Einzug ins Halbfinale war den Arolsern zunächst deutlich anzumerken, doch diese verflog durch den Zusammenhalt der deutschen Teilnehmer schnell und man unterstütze jene Athleten, die sich bis in die Finals durchsetzen und einige Medaillen gewinnen konnten.

Zudem blieb nicht viel Zeit für den Frust, da bereits am nächsten Tag das offizielle Training für die olympische Distanz anstand. Diese bot den SchützInnen die Möglichkeit sich mit dem Turnierplatz nahe des Turiner Olympiastadions anzufreunden. Das Besondere war, dass dieser Platz inmitten eines militärischen Sperrgeländes der italienischen Kavallerie lag. Am vierten Tag der Bogenwettkämpfe standen dann die Qualifikationsrunden und bereits erste Ausscheidungswettkämpfe auf dem Plan.

Dieses bedeutete auch die ersten Turnierpfeile für Petra Heimbeck und Oliver Schwich. Schwich gab in der Kategorie Recurve 30+ als jüngster Teilnehmer sein internationales Debüt, nachdem er von den Coaches Heimbeck zur Teilnahme motiviert worden war. Eine weitere Besonderheit der internationalen Masters Games ist, dass dort neben ambitionierten Hobby-Sportlern auch ehemalige und aktive Profis aus den verschiedenen Disziplinen teilnehmen, sodass sich die Möglichkeit ergibt gegen Kaderschützen oder ehemalige Olympioniken anzutreten. Für Schwich bedeutete dieses beispielweise, dass er in dem kleinen Startfeld von acht Schützen in seiner Altersklasse auf drei (ehemalige) Kaderschützen aus Italien, Frankreich und Island traf. Nach einer guten, leicht nervösen Qualifikation landete Schwich mit 542 Ringen auf Rang 5 mit nur drei Ringen Abstand auf Platz 4, was ihm eine gute Ausgangslage für die Ausscheidungsrunden am nächsten Tag bot.

Jan Heimbeck stellte sein Können, wie zuvor im Feld, unter Beweis und sicherte sich in dem mit 52 Schützen teilnehmerstärksten Feld der Klasse 50 + mit 620 Ringen Platz 6 und ein direktes Freilos für die erste Ausscheidungsrunde. Rolf Wilhelmi mit dem Blankbogen am Start qualifizierte sich auf Rang 43 und verlor sein erstes Match gegen den Brasilianer Fernandes mit 4:6.

Petra Heimbeck musste in ihrer Qualifikationsrunde stark kämpfen. Sie konnte sich am Ende auf Rang 19 im Mittelfeld ihrer Kategorie qualifizieren. Dieses bedeutete für sie das erste KO-Match am selben Abend,  wie im vergangenen Jahr bei den Masterklassen Weltmeisterschaften in Lausanne, gegen Simone Creutzburg, die ebenfalls aus Nordhessen, Treysa, stammt. In einem ausgeglichenen Match über die volle Distanz konnte sich Heimbeck dann auf ihre Nervenstärke verlassen, siegte mit 6:4 Satzpunkten und zog ins Achtelfinale am nächsten Tag ein.

Dort traf sie auf die auf Platz 3 qualifizierte Britin Cherry Lyne. Wieder zeigte die Arolserin, dass sie Finalmatches schießen und die Ruhe bewahren kann. Mit einem erneuten 6:4 besiegte sie die tags zuvor deutlich stärkere Britin und schaffte den Einzug ins Viertelfinale.

Dort traf sie auf die spätere Bronzemedaillengewinnerin Petra Nüssgens-Patz und musste sich ihr erneut in einem langen Match mit 4:6 geschlagen geben. In der Endabrechnung belegte Heimbeck eien hervorragenden  5. Rang. 

Petra Heimbeck traf im 16. Finale auf Simone Creutzburg vom SV Böddiger

 Für Jan Heimbeck begann der Tag nach dem Freilos mit einem glatten 6:0 Sieg gegen den aus der Türkei stammenden Ertgrul Arda. Im Achtelfinale traf der Arolser dann auf den Italiener Giorgio Botto. In einem abwechslungsreichen Match über fünf Sätze musste sich Heimbeck am Ende 4:6 geschlagen geben und die Medaillenträume aufgeben, während Botto später die Silbermedaille gewann.

 Für den Debütanten Schwich ging es bedingt durch das kleine Starterfeld direkt mit dem Viertelfinale los. Er traf dort auf den zuvor vierplatzierten Ashish Reddy Shenigaram aus Indien. Die fehlende Erfahrung auf dem internationalen Parkett und mit Finalmatches zeigten sich in der Nervosität des Deutschen, der nach vier Sätzen mit 1:7 Punkten aus dem Turnier ausschied. Shenigaram gewann am Ende die Bronzemedaille.

Oliver Shwich unterlag seinem indischen Kontrahenten Ashish Reddy Shenigaram

Die europäischen Masters Games waren ein sehr schönes Event in einer schönen Stadt. Auch wenn am Ende keine Medaillen ihren Weg nach Arolsen gefunden haben, wurden viele schöne Erinnerungen und Erfahrungen mitgenommen. Das nächste große Ziel des Arolser Trios sind in zwei Jahren die World Masters Games in Japan, bei denen bis zu 52.000 Sportler, beim grössten Sportevent der Welt, erwartet werden, und selbstverständlich die nächsten europäischen Masters Games in Tampere, Finnland 2023.

Feldbogen offene Bezirksmeisterschaft 2019

Heute haben wir bei Dauerregen die offenen Bezirksmeisterschaft Feldbogen im Parcour der Eresseburger Bogenschützen in Marsberg geschossen. Vielen Dank an die Parcourbauer Meik Fekeler und Thomas Schönbier.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer. Allein das Durchhalten bei 9 Grad und Nässe, glatten Böden und kalter Ausrüstung ist aller Ehren wert. Und wenn dann auch noch solche Ergebnisse erzielt werden.

CHAPEAU

Die Ergebnisse findet Ihr hier

3 Arolser unter den Top Schützen in Deutschland

Annika Paul mit Annedore Röbisch

3 Arolser und eine Korbacher Bogensportler hatten den Sprung zur Deutschen Meisterschaft Halle in Biberach an der Riß geschaff. Simone Kunzel, Andreas Lambion, Annika Paul und Jan Heimbeck vertraten die Waldecker Farben im Kreis der besten nationalen Bogensportler. Den Anfang machten Simone Kunzel vom BSC Korbach und Andreas Lambion in der Konkurrenz der Blankbögen. Beide waren ein wenig irritiert von den Lichtverhältnissen und der Enge n der Halle und kamen nicht richtig in den Wettkampf. Die Nervosität bei den nationalen Meisterschaften zu starten kam hinzu und beide Waldecker konnten nicht an ihre Bestleistungen anknüpfen. Kunzel erreichte in der Damenklasse am Ende den 16. Rang mit 445 Ringen und Lambion, für den SV 1919 Arolsen am Start, in der Herrenklasse Rang 13 mit 477 Ringen.

Jan Heimbeck mit Drittelmedaille

Am Samstag nahm Annika Paul, SV 1919 Arolsen, den Wettkampf und die ungewohnten Verhältnisse besser auf. Paul hatte es in der olympischen Recurvebogen Damenklasse mit den Nationalmannschaftschützinnen, u. a. mit der amtierenden Weltmeisterin Michelle Kroppen, zu tun und schlug sich grandios. Sie hielt lange den 3. Rang in der Qualifikationsrunde. Bis 4 Passen vor Ende der 60 Pfeile konnten Paul mit den Besten mithalten. Dann ließ sie ein wenig nach, rettetet aber Ihre sehr gutes Ergebnis bis zum Ende. 554 Ringe standen als Qualifikationsergebnis auf dem Wertungszettel. Das bedeutete Platz 7 für Sie und den Einzug ins Achtelfinale. Die Finalrunde begann Paul gegen die Bonnerin Andrea Lorenz so stark wie sie den Wettkampf bestritt. Mit 28 : 27 Ringen ging sie mit 2:0 Satzpunkten in Führung. Lorenz wuchs in der Folge über sich hinaus, konterte mit einer sehr guten 29:27 und glich aus. Auch die folgenden 2 Sätze gingen an die Bonnerin obwohl Paul mit 26 und 27 sehr gut dagegenhielt. Mit 2:6 Punkten schied Paul aus, war aber am Ende des Wettkampf doch überglücklich mit ihrem 9. Platz eine TOP Ten Platzierung erreicht zu haben. Es ist schon ein ganz besonderes Gefühl in einer Olympischen Diziplin zu den besten Schützinnen in Deutschland zu zählen zog Paul stolz das Fazit aus dem Wettkampf.

Team Grün Weiss Holten Neuer Deutscher Manschaftsmeister und Jan Heimbeck mit Team Treysa alter Deutscher Mannschaftsmeister

Sonntag stand die Herren Masterklasse mit dem Recurvebogen auf dem Programm. Der Arolser Jan Heimbeck, letztes Jahr noch Deutscher Meister mit der Mannschaft des BC Pfeil Treysa, konnte in Biberach den Titel nicht verteidigen, da das Team verletzungsbedingt nicht die Qualifikationsnorm erfüllt hat. Der Residenzstädter erreichte als Einzelstarter die Norm und trat in der teilnehmerstärksten Gruppe mit 60 Bogenschützen an. Heimbeck erreichte mit 547 Ringen den 18. Rang. Damit gelang Ihm zum 3. Mal in Folge der Sprung unter das 1. Drittel bei der Hallen DM.

Trainerin Petra Heimbeck vom SV 1919 Arolsen zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der gesamten Hallensaison. 3 Starter bei der DM, Vizemeister in der Regionalliga, Vizemeister in der Oberliga und einige Landesmeistertitel für den SV Arolsen sind ein beeindruckendes Ergebnis und sorgen dafür das Waldeck auf der Landkarte der Bogenschützen mehr und mehr an Gewicht und Bekanntheit erlangt.       

       

Deutsche Meisterschaft Halle

Die Deutsche Meisterschaft Bogenschießen in der Halle findet vom 08.03.2019 bis zum 10.03.2019 in Biberach an der Riß statt. Für den SV 1919 Arolsen sind Andreas Lambion mit dem Blankbogen am Freitag, Annika Paul Recurvebogen Damenklasse am Samstag und Jan Heimbeck Recurvebogen Masterklasse (Pfeil Treysa) am Start.

Andreas Lambion

Wir wünschen den Dreien „Alle ins Gold“.

Das Masterklassen Team des BC Pfeil Treysa mit Jan Heimbeck, Oliver Huber und Uwe Töpperwein kann leider seinen Titel vom vergangenen Jahr nicht verteidigen, da Uwe verletzungsbedingt ausgefallen ist.

Damit Ihr die Informationen und Vorberichte zur DM nicht auf zig Webseiten suchen müsst. sind hier die gesammelten Links

Es wird wieder Live Ergebnisse während des Wettkampf geben. Hier könnt Ihr das Geschehen nach Start des Wettkampf verfolgen. https://bogenfax.de/


Paul, Kunzel und Figgen Spitze

6 Landesmeister Titel für die heimischen Bogenschützen bei der Hessischen Meisterschaft der Bogenschützen  

Uwe Töpperwein, Oliver Huber und Jan Heimbeck

Gleich zu Beginn am Samstag morgen schaffte es der Arolser Jan Heimbeck mit dem Team des BC Pfeil Treysa den Titel in der Recurve Masterklasse verteidigen. In der Einzelkonkurrenz belegte Heimbeck mit sehr guten 554 Ringen den 4. Rang, gefolgt vom Arolser Achim Nikolaizczek auf Platz 9 mit 528 Ringen. In der Seniorenklasse belegte Axel Sasse, der für den SV Geismar startete, ebenfalls den 9 Platz. In der 2. Gruppe am Samstagnachmittag starteten die Damen und Herrenklassen Recurvebogen. Mit 544 Ringen zog Annika Paul vom SV 1919 Arolsen als 2. und Nina Häntsch mit 526 Ringen als 5. in die Finalrunden ein. Während Häntsch Ihr Viertelfinale gegen Andrea Kemeny vom BSC Hochtaunus leider verlor war Paul nicht zu stoppen und gewann ihr Viertelfinale und auch das Halbfinale souverän. Im Finale dann das March gegen die Qualifikations Erste Yvonne Landsiedel . Annika Paul ließ auch hier nichts anbrennen und siegte deutlich mit 7:1. Auf Rang 15 landete bei Ihrer Landesmeisterschaftspremiere Simone Kindermann. Als Zugabe gab es auch in der Mannschaft Gold für den SV Arolsen mit Paul und Häntsch. In der Herrenkonkurrenz verpasste Oliver Schwich vom SV den Einzug ins Finale und landete mit 507 Ringen auf dem 18. Platz.

Annika Paul
Samstag morgen, alle Fit

Der 2. Tag der Meisterschaften stand ganz im Zeichen der Blankbogen und Schülerklassen. Mit einem herausragenden Ergebnis von 501 Ringen schaffte es Simone Kunzel vom BSC Korbach nach 2016 und 2017 zum dritten Mal den Titel der Landesmeisterin bei den Blankbogen Damen zu gewinnen. Ebenfalls sehr stark präsentierte sich vom SV Arolsen Andreas Lambion im der Blankbogen Herrenklasse mit 502 Ringen was zum 4. Platz reichte. 16. wurde Rene Theis, 18. Jörg Theis in der Masterklasse, und der Epper Phil Heggemann 9. In der Schülerklasse. Sonntagmittag kam dann der Aufritt der starken Recurvebogen Nachwuchsschützen aus dem Schützenbezirk 15, Waldecker Land. Allen voran die Schüler C Schützen des SV Rot Weiss Eppe eroberten die Herzen der Zuschauer und zeigten eine grandiose Leistung. So war die Mannschaft von Rot Weiss nicht zu stoppen und gewann den Landesmeistertitel in der Besetzung Felix Figgen, Felix Penseler und Vanessa Potthoff. Alle Drei sind zum ersten Mal bei einer Landesmeisterschaft angetreten und freuten sich gemeinsam mit dem ganzen Verein über diese tollen Erfolg. Zudem siegte Felix Figgen auch noch mit der persönlichen Bestleistung von 272 Ringen in der Einzelkonkurrenz und trat mit 2 Goldmedaillen im Gepäck den Heimweg an. In der Schülerklasse B gab es ebenfalls 3 Premieren bei der Hessischen Meisterschaft. Die Epperin Milena Butteweck landete in der weiblichen Konkurrenz auf dem 8. Platz und die Arolser Noah Kunz und Henry Otto beendeten ihre erste Meisterschaft auf dem 6. und 10. Rang. Die Jugendlichen des SV 1919 Arolsen, Luca Kunz und Julius Keim wurden 6. Und 10. Colin Figge musste verletzungsbedingt den Wettkampf kurz nach Beginn aufgeben, so dass die Mannschaft nicht in der Wertung kam.

Die positive Entwicklung des Bogensports in den Vereine der Region wird mit den Erfolgen der heimischen Sportler bei den Landesmeisterschaften belohnt. Mit 4 Sportlern, Jan Heimbeck, Andreas Lambion, Annika Paul und Simone Kunzel, die voraussichtlich die Qualifikationsnorm zur Deutschen Meisterschaft im März in Biberach erreicht haben ist das Waldecker Land so stark wie lange nicht bei den nationalen Wettkämpfen vertreten.

Arolsen weiter Spitze

Arolsen sorgt weiter für Furore

Das Recurvebogenteam des SV 1919 Arolsen bleibt auch nach dem 3. Wettkampftag Spitze.  In Laufdorf starteten die All Black gen die Gastgeber gleich mit einem 6: 0 Kantersieg in den Tag. Danach kam das Match gegen die Bundesliga Reserve des BSC Oberauroff Mit einem starken Endspurt konnte das Arolser Trio mit Annika Paul, Jan Heimbeck und Marc Siebert einen zwischenzeitlichen Rückstand von 3:5 noch in ein 5:5 Remis drehen.  Es folgten 2 glatte 6:0 Siege gegen den Tus Barop und den SV Eberstadt.  Ungeschlagen mit eine Ausbeute von 7 Punkten ging es in die verdiente Pause. Dies war auch dringend nötig da sich bei den Dreien bereits Konzentrations- und Kraftverlust bemerkbar machte und die Einzelergebnisse deutlich nachließen. Nach der Pause wartetet mit dem RSG Düren da Überraschungsteam der Saison auf die Residenzstädter. Und die Rheinländer zeigten warum sie in der Liga zu den Top Teams zählen. 4:2 für Arolsen hieß es nach 3 Sätzen dann drehte die Dürener um die Vizeweltmeisterin Petra Nüssgens Patz auf und schafften es das Match mit 6:4 zu Ihren Gunsten zu beenden. Ein Weckruf zur rechten Zeit für die Arolser, ging es doch nun gegen die stärksten 2 Mannschaften der ersten Saisonhälfte und damit um die direkten Mitkonkurrenten um die Meisterschaft. Aus diesen 2 Matches müssen noch 2 Punkte her, um weiter an der Tabellenspitze zu bleiben gab Coach Petra Heimbeck die Devise aus. Zuerst kam der CFB Soest. Das Match wogte hin und her und Arolsen lag nach 3 Passen mit 4:2 im Hintertreffen. Soest vergab den ersten Matchball mit einer schwachen 51er  Passe, die Arolsen mit Ringen 54 konterte. Dann legte der SV mit eine 56 nach und Soest konnte nicht mehr gegenhalten. Mit 64  gingen die 2 Matchpunkte an den SV. Das finale Match gegen den HSC Hamm war nun von Nervosität geprägt, ging es doch um die Tabellenführung. Beide Teams schenkten sich nichts. Doch diesmal hatte Hamm das Quentchen Glück mehr als Arolsen und entschied die Begegnung mit 6:2 für sich. Damit bleiben beide Teams  punkt und satzgleich an der Tabellenspitze.  Soest einen Zähler dahinter.

Die Entscheidung um die Meisterschaft wird am 02.02.2019 beim Heimwettkampf des SV 1919 Arolsen in der Grosssporthalle Fröbelstraße fallen. Wir sind ganz oben dabei und haben es selber in der Hand freut sich Teamchefin Petra Heimbeck auf den Showdown vor heimischem Publikum.  Mit der Unterstützung unseres Publikums werden es die anderen schwer haben uns zu schlagen. Beim letzten Wettkampf in unserer Halle haben alle gestaunt was wir für eine Stimmung in der Halle haben.